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Redaktionelle Anzeige | Powered by TK veröffentlicht: 24.05.2005
Forscher lokalisieren Ironieverständnis  
Wo der Witz ankommt...
Haifa (pte) – Humor ist ein schwieriges Arbeitsfeld, das wissen Kabarettisten und Comedians nur zu genau. Wenn eine ironische Bemerkung oder eine sarkastische Gemeinheit nicht ankommt, muss aber nicht unbedingt der Witz schlecht gewesen sein. Der Empfänger muss auch über die Fähigkeit verfügen, Ironie und Sarkasmus zu verstehen.

Israelischen Forschern ist es jetzt offenbar gelungen, jene Regionen des Gehirns ausfindig zu machen, die für das Verstehen von Ironie und Sarkasmus notwendig sind. Verantwortlich dafür ist demnach ein Bereich im Vorderhirn. Eine Beschädigung dieses Bereiches, so stellten die Psychologen der Haifa University fest, führe zu einem Ironie-Unverständnis.

Die Ergebnisse der Studie, die in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Neuropsychology erschienen sind, liefern möglicherweise neue Aufschlüsse über die Charakteristika von Autismus. Besonders autistischen Kindern fehlen jedoch diese Fähigkeiten, wodurch sie Sarkasmus und Ironie nicht richtig deuten können.


(TK)
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